emotion
suchen:
rechte Marginalspalte

Termine


auf Anfrage

Seiteninhalt

Klimaschutzmanager - Fachkraft für dezentrale und kommunale Energiesysteme (HWK)


Der Wandel unserer ökonomischen, ökologischen und sozialen Rahmenbedingungen erfordert neue Wege und Handlungsansätze. Der Klimaschutzmanager - Fachkraft für dezentrale und kommunale Energiesysteme (HWK) moderiert diesen Prozess und unterstützt bei der Konzeption und Umsetzung von Energievorhaben auf Basis erneuerbarer Energien. Er ist Partner der Verwaltung, kennt kommunale Strukturen, ist in der Lage, Fördermöglichkeiten für Energievorhaben zu ermitteln, Energiedaten und Informationen eigenständig zu erheben und zu analysieren. Ebenso kennt die Fachkraft den technischen Aufbau, Funktionsweise, Einsatzgebiete und Rahmenbedingungen dezentraler Energiesysteme und ist in der Lage nachhaltige Energiekonzepte auf Basis erneuerbarer Energien zu erarbeiten und Handlungsempfehlungen für Entscheidungsträger und Bürger zu geben. Sie ist nicht zuletzt Schnittstelle zwischen Unternehmen, Kommune, Verwaltung und Bürger.

In diesem Sinne erfüllt die Fachkraft für dezentrale und kommunale Energiesysteme auch die Aufgaben des im Juni 2008 neu geschaffenen "Klimaschutzmanagers". Dieser soll nach dem Willen der Bundesregierung bei der Umsetzung von umfassenden Klimaschutzkonzepten sowie von Teilkonzepten regionale und kommunale Einrichtungen aktiv unterstützen. Dies beinhaltet z. B. die Durchführung von kommunalen und regionalen Fachforen, die Planung und Durchführung von Informationsveranstaltungen oder die Beratung von Betrieben, Wohnungsbaugesellschaften, Stadtwerken und regionalen Energieversorgern, Investoren, Bürgervereinen und anderen Interessenten bzw. potenziellen Akteuren.

Nutzen Sie die Chance sich persönlich und fachlich in dem wachstumsstarken Markt der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien weiter zu entwickeln. Willkommen in einer Branche mit Zukunft!

Kursinhalte:

  • Kommunale Organisation
  • Förderwesen
  • Energiedatenanalyse und -monitoring
  • Dezentrale Energiesysteme
  • Energieeffiziente Gebäude und Systeme
  • Kommunale Energiekonzepte
Ziel:

Sie lernen Strukturen, Kompetenzen und Entscheidungsprozesse in kommunalen Organisationen kennen und sind dadurch in der Lage, wichtige Partner bei der Einführung nachhaltiger Energiekonzepte in einer Gemeinde zu identifizieren und einzubinden. Sie können Fördermöglichkeiten für Energievorhaben ermitteln, Daten und Informationen eigenständig recherchieren und analysieren. Im Bereich der Energiedatenanalyse und des Monitorings lernen Sie relevante Energiedaten zu erheben, auszuwerten und zu präsentieren. Dazu beherrschen Sie verschiedene Instrumente des Projektmanagements sowie relevante Techniken der Ergebnisdokumentation. Sie verstehen energetische Grundbegriffe und die ökologischen Auswirkungen verschiedener Energieerzeugungs-Technologien und setzen sich mit dezentralen Energiesystemen auseinander. Sie studieren die Funktionsweise, Einsatzgebiete, Rahmenbedingungen und den technischen Aufbau großer Heizanlagen und sind in der Lage, die Vor- und Nachteile von dezentralen Energiesystemen gegenüber regenerativen Energieversorgungssystemen richtig abzuschätzen. Mit bauphysikalischem Grund-Know-How ausgestattet beurteilen Sie den Energiestatus des Gebäudebestands. Mit allen gewonnenen Erkenntnissen entwickeln Sie nachhaltige Energiekonzepte auf Basis erneuerbarer Energien und geben Handlungsempfehlungen für Entscheidungsträger ab.
Zielgruppe:

Dieses Seminar richtet sich an Fachleute in den Bereichen Energie, Energieberatung, Regenerative Energien sowie Kommunalwesen, Verwaltung, Lokale Agenda und Siedlungsplanung, welche sich in Liegenschaften, Siedlungsprojekten, Gemeinden und Kommunen als Energiebeauftragte mit nachhaltigen Energiekonzepten beschäftigen möchten.
Hinweise:

Fachkursförderung: Dieser Kurs wird durch das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Für Unternehmen in Baden-Württemberg und für Privatpersonen mit Wohnsitz in Baden-Württemberg beträgt diese Förderung pro Teilnehmer 30 % des regulären Kurspreises, für Teilnehmer die ihr fünfzigstes Lebensjahr vor Kursbeginn vollendet haben sogar 50 %. Ab dem 65. Lebensjahr muss der Teilnehmer einen Arbeitsvertrag vorlegen um förderfähig zu sein. Nicht förderfähig sind Beschäftigte von Bund, Ländern und kommunalen Gebietskörperschaften.

esf_logo_reihe

Kontaktperson:

Jörg Veit

Kontakt:

Kontakt per Email