"Mit Blended Learning zum Gebäudeenergieberater"
Das SEZ- und ETZ-Stuttgart gehört zu den "Innovatoren der Bildungslandschaft Baden-Württembergs" so das Credo von Claus Meyer, der die Grußworte des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg überbrachte. Das Seminarkonzept des Solarenergie-Zentrum Stuttgart ist vorbildlich und zukunftsorientiert, es gibt all denjenigen eine Chance auf Fortbildung, die aufgrund Ihres beruflichen Alltags einen engen Zeitplan haben, so Meyer.

29 frisch gebackene "Gebäudeenergieberater" beglückwünschte Herr Florian Bommas, neuer Geschäftsführer des ETZ-Stuttgart, in seiner Einführung. Er hob die Bedeutung beruflicher Qualifizierung fürs Handwerk hervor und bedankte sich bei Herrn Dr. Richter und der Projektleitung Frau Sabbah vom Baden-Württembergischen Handwerkstag für die gute Zusammenarbeit sowie bei Herrn Lang und Herrn Launer von der EnBW Vertriebs- und Servicegesellschaft für die Unterstützung.

Über 64 Gäste verfolgten gespannt die impulsive Rede des Hauptgeschäftsführer des Baden-Württembergischen Handwerkstag, Herrn Dr. Richter. Er sieht in den Gebäudeenergieberatern des Handwerks mehr als nur "Energieberater". Der Handwerker als Gebäudeenergieberater ist geradezu privilegiert, die Systemführerschaft im Bau- und Ausbaubereich zu übernehmen. Das Handwerk wird sich in Zukunft mit den Themen Energieeinsparcontracting und Private Public Partnership auseinander setzten müssen. Dazu ist eine qualifizierte Fortbildung zum Gebäudeenergieberater ein wichtiger Baustein.

"Schon immer kamen aus Baden-Württemberg wegweisende Impulse. Denn die Verwurzelung im Land steckt bei uns schon im Namen: Energie Baden-Württemberg. Wir sind Teil des kraftvollen und innovativen Südwestens. Und setzen all unsere Energie für neue Ideen, Technologien und Lösungen ein", so Hans Lang, Leiter der Sparte Branchenverbände & Handwerk bei der EnBW Vertriebs- und Servicegesellschaft in seinem Grußwort. Das Thema Energieeffizienz ist für die EnBW sehr wichtig. Da war es nur ein konsequenter Schritt der EnBW, das Projekt "Blended Learning für den Gebäudeenergieberater" zu unterstützen, so Lang.

Der eigene Beruf, das Geschäft, wenig Zeit, Stress, ein klein wenig Familienleben und die Ausbildung zum Gebäudeenergieberater - wie soll man all dies unter einen Hut bringen? "Scheinbar ein Ding der Unmöglichkeit", resümierte Rolf Hübner, Unternehmer und Kursteilnehmer des Projektes. Aber er hatte auch gleich ein Erfolgsrezept parat:
"Ganz einfach: Man nehme einen blended-Learning erprobten Lehrgangsleiter wie Herrn Veit, ein von Fachwissen getragenes Dozententeam, an der Spitze Herr Weng,
mit seinen Mitstreitern Herr König, Herr Rath, Herr Thoma und nicht zu vergessen Herr Dr. Falk. Bereite dazu noch eine Internet Plattform vor und reichere das Ganze mit einem guten Schuss an Präsenzphasen im SEZ in Stuttgart an. Dazu noch eine wissbegierige und, trotz der wenigen Zusammenkünfte, zusammengeschweißte Klassengemeinschaft. All dies mixe man gut durch und schwubbs, erhält man 29 neue Gebäudeenergieberater."
Trotz der humoristischen Einlage ließ Herr Hübner keinen Zweifel aufkommen, dass die Ausbildung zum Gebäudeenergieberater sehr komplex ist und das Selbstlernen großes Engagement verlangt.

"Mit der Ausbildung zum Gebäudeenergieberater haben Sie die richtigen Weichen gestellt", so Jörg Veit, Leiter des Solarenergie Zentrum in seiner Schlussrede. Die Ausbildung zum Gebäudeenergieberater hilft dem Wandel im Handwerk gerecht zu werden. Dieser Wandel bietet Chancen, eigene Positionen zu überdenken und sich strategisch - z.B. im Bereich Energieberatung und Energieeffizienz - neu auszurichten. Die Gebäudeenergieberater sind echte Know-How-Träger, wenn es darum geht, unterschiedliche Aspekte einer Sanierung zu beleuchten, moderne Technik bedarfsgerecht auf Endkunden anzupassen und innovative Modernisierungskonzepte anzubieten, so Veit.

Im Anschluss konnten alle Teilnehmer das begehrte Kammer-Zertifikat in Empfang nehmen

Darunter waren...
Gruppe 1

Gerhard Baumann, Heinrich Buchholz, Bernd Burgstahler, Hartmut Gfrörer, Norbert Gottfried, Martin Hoffmann, Michael Hölzer, Franz Kerner, Detlef Lissner, Wolfgang Mast, Johannes Merkh, Stefan Preiß, Rainer Raff, Rudolf Schiller, Dirk Waldenmaier.
Gruppe 2

Klemens Brillisauer, Joachim Burkhardt, Rosmarie Daub, Peter Halbritter, Rolf Hübner, Siegfried Kienle, Hans-Uwe Klaeger, Stephan Kolb, Konrad Müller, Reinhard Pflumm, Gerhard Schneider, Rainer Maria Schwickert, Klaus Waldkirch.
Herr Stefan Preiß und Herr Hartmut Gfrörer erhielten für ihre hervorragenden Prüfungsleistungen eine Auszeichnung von Herrn Dr. Richter.

Musikalisch wurde der Abend mit der Gruppe "Red Wedding", unter der Leitung von Christoph Kolz, untermalt. Mit großem Applause bedachte das Publikum den neu komponierten Song "EnEV" oder die Klassiker von Herbie Hancock und Wilson Picket.

Das italienische Buffet hatte seine Anhänger, so dass der Abend mit erlesenen Weinen und guten Gesprächen seinen Ausklang fand.

Das SEZ- und ETZ-Stuttgart bedanken sich bei der EnBW Vertriebs- und Servicegesellschaft mbH für die freundliche Unterstützung während des Projektes!

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