Sachkundiger Wärmegesetz / Förderberater - in Kooperation mit der EnBW

Sachkundiger für Wärmegesetze, EnEV und Förderberater

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Seit 1. Januar 2008 gibt es das Erneuerbare-Wärme-Gesetz in Baden-Württemberg und wird zum 1. Juli 2015 novelliert. Im Jahr 2009 folgte das Wärmegesetz auf Bundesebene für den Neubaubereich. Ziel des Gesetzes ist es, im Interesse des Klimaschutzes eine anteilige Nutzung erneuerbarer Wärmeenergie bei Wohngebäuden verbindlich als Standard einzuführen.

Seit 1. Januar 2008 gibt es das Erneuerbare-Wärme-Gesetz in Baden-Württemberg und wurde zum 1. Juli 2015 novelliert. Im Jahr 2009 folgte das Wärmegesetz auf Bundesebene für den Neubaubereich. Ziel der Gesetze ist es, im Interesse des Klimaschutzes eine anteilige Nutzung erneuerbarer Wärmeenergie bei Wohngebäuden verbindlich als Standard einzuführen. Die Überwachung der Wärmegesetze in Bund und Land erfolgt durch Sachkundige und Baurechtsbehörden. Der Sachkundige muss bestätigen, ob der Pflichtanteil erfüllt wurde, eine Ausnahmeregelung zutrifft oder eine ersatzweise erfüllende Maßnahme getroffen wurde. Zusätzlich haben Sachkundige Personen Hinweispflichten und müssen Bauherren oder Eigentümer rechtzeitig über dessen Pflichten und Möglichkeiten hinweisen! Aber wer ist sachkundig? Wie werden Nachweis- und Hinweispflichten erfüllt? Wer prüft und wie?

Durch die Novellierung der Energieeinsparverordnung EnEV in 2014/2016 verschärft sich die Situation auch für die Bauausbaugewerke u. a. natürlich auch für das Elektro- und SHK-Handwerk. Die EnEV-Novelle hat eine Reihe von Änderungen und Ergänzungen, die bedeutende Auswirkungen auf Planer, Handwerk und Baurechtsbehörden hat. Welche Anforderungen ergeben sich für die Ausführende, Planer und Handwerksunternehmen? Wie muss eine Unternehmererklärung ausgestellt werden? Welche Möglichkeiten habe ich im Nachweis der Anlageneffizienz?

Die Energiekosten steigen und das Handwerk hat die passenden Lösungen. Der Umstieg auf effiziente Gebäudetechnik bindet oftmals mehr Investitionen als konventionelle Lösungen. Doch leider fokussieren viele Kunden noch die Investitionen und nicht die Betriebskosten. Diesem Wettbewerb muss das Handwerk Rechnung tragen durch eine gute und fundierte Beratung und der Vermittlung von Fördermaßnahmen. Der Staat fördert eine Vielzahl effizienter Anlagentechniken und erleichtert dadurch den Umstieg auf investitionsintensive Energiespartechnik (wie z. B. Wärmepumpen). Was für Möglichkeiten der Finanzierung gibt es überhaupt? Welche Förderprogramme gibt es? Welche technischen Forderungen sind an Fördermittel geknüpft? Wie weise ich technische Forderungen nach? Wer hat die geforderte Sachkunde?

Hinsichtlich der neuen Gesetze und Verordnungen wird dem Fachhandwerk eine große Verantwortung auferlegt. Sie müssen geltendes Recht bei der Erbringung ihrer Dienstleistung einhalten, sie müssen dessen Einhaltung schriftlich (unter Androhung von "Strafe") bescheinigen, sie müssen den Endkunden auf Pflichten hinweisen usw. Welche Rechtssituationen sich daraus ergeben ist oftmals unklar. Leichtfertig wird über Planungsgrundsätze hinweggegangen ohne Förderrichtlinien zu kennen und Folgen für den Unternehmer und den Kunden abschätzen zu können. Was passiert bei falsch abgefassten Nachweisen und Bestätigungen? Kann ich als Sachkundiger haftbar gemacht werden? Was passiert, wenn ich die Fördermittel nicht Zuwendungsgemäß verwende, Förderrichtlinien nicht einhalte? Muss ich für den entstandenen Schaden beim Kunden aufkommen?

Im Seminar erhalten Sie Antworten auf diese Fragen und praktische Hinweise und erlangen so die Sicherheit, die ein Unternehmer im täglichen Umgang mit diesen wichtigen Themen benötigt.

Kursinhalte

EWärmeG und EEWärmeG

  • Ziele des EWärmeG und EEWärmG
  • Anwendungsbereich, Begriffsbestimmungen
  • Nutzungspflichten
  • Ersatzweise Erfüllung
  • Nachweis- und Nachweispflichten
  • Ermittlung der JAZ

EnEV 2014/2016

  • Ziele der EnEV
  • Anwendungsbereich, Begriffsbestimmungen
  • Nutzungspflichten
  • Nachweis und Nachweispflichten
  • Nachrüstungsverpflichtungen der EnEV
  • Auswertung EnEV-Berechnung

Finanzierung und Förderung

  • Grundlagen der Kredit- und Zinsberechnung
  • Auswahl von Förderprogrammen (z. B. BAFA, KfW, L-Bank...)
  • Eintragung in die DENA-Liste für Energieeffizienzexperten
  • Kumulation unterschiedlicher Förderungen
  • Antragstellung und Beginn der Maßnahmen
  • Prüfung von Darlehen und deren Zinskonditionen
  • Bewilligung von Förderprogrammen und deren Rechtsverbindlichkeit
  • Umgang mit Förderinstitutionen
  • Beratungsförderung des Bundes

Rechtsfragen/Haftung

  • Einführung ins Thema
  • Leistungsverpflichtung bei "Dienstvertrag" und "Werkvertrag"
  • Ahndung von Verstößen und Ordnungswidrigkeiten
  • Folgen falsch abgefasster Bestätigung durch Sachkundige
  • Haftung durch Sachkundige
  • Haftungsumfänge
  • Fallstudien aus der Rechtspraxis
  • Absicherungsmöglichkeiten, Vertragsklauseln
  • Aufklärungspflichten



Abschluss:
Sie erhalten ein sez-Zertifikat.
Zielgruppe:
Gebäudeenergieberater, die nach Bundes- oder Landesrecht zur Ausstellung von Energieausweisen berechtigt sind; Personen, die für ein zulassungspflichtiges Bau-, Ausbau- oder anlagentechnisches Gewerbe oder für das Schornsteinfegerwesen die Voraussetzungen zur Eintragung in die Handwerksrolle erfüllen, sowie Handwerksmeister der zulassungsfreien Handwerke dieser Bereiche und Personen, die aufgrund ihrer Ausbildung berechtigt sind, ein solches Handwerk ohne Meistertitel selbstständig auszuüben.

Voraussetzung:
Handwerksmeister und Personen eines Bau-, Ausbau- oder eines anlagentechnischen Gewerbes oder für das Schornsteinfegerwesen; Gebäudeenergieberater nach Bundes- oder Landesrecht; Vertreter der kommunalen Verwaltung.

Veranstaltungsort:

etz Stuttgart

etz Stuttgart
Krefelder Straße 12
70376 Stuttgart

0711 / 955 916 0
0711 / 955 916 55
E-Mail senden
Kontaktperson:
Rolf-Dieter Kureck

Termine: Auf Anfrage

Sachkundiger für EWärmeG-update

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Durch die Novellierung der Energieeinsparverordnung EnEV in 2014/2016 und das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) werden an die Sachkundigen neue Anforderungen zur Erfüllung der gesetzlichen Bestimmungen gestellt. Die sachkundigen Personen müssen hinsichtlich der neuen Gesetze und Verordnungen geltendes Recht bei der Erbringung ihrer Dienstleistung einhalten, Kunden über die zukünftigen Anforderungen informieren und dessen Einhaltung schriftlich bescheinigen. Die Abgrenzungen zu der Energie-Einsparverordnung (EnEV) und dem Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) werden von großer Bedeutung sein.

In diesem update-Seminar erhalten die Sachkundigen praxisgerecht die Informationen zu den Änderungen und Auswirkungen der Gesetzesänderungen. Die Sachkundigen erlangen die Sicherheit, die Pflichten gegenüber den Kunden wahrzunehmen und die Umsetzung zu gewährleisten.

Kursinhalte

EWärmeG: Neuerungen ab 1. Juli 2015

  • Gesetzliche Bestimmungen
  • Anwendungsbereiche und Verantwortlichkeiten
  • Anforderungen, Pflichten und Nachweise
  • EnEV 2014/2016: Neuerungen ab 1. Mai 2014 und 1. Januar 2016

  • Gesetzliche Bestimmungen
  • Energiepolitische Ziele
  • Anwendungsbereiche und Verantwortlichkeiten
  • Anforderungen, Pflichten und Nachweise
  • Rechtsfragen/Haftung: Neuerungen

  • Aufklärungspflichten
  • Leistungsverpflichtungen
  • Rechtswidrigkeiten und Folgen für Sachkundige


  • Abschluss:
    Sie erhalten ein sez-Zertifikat.
    Voraussetzung:
    Sachkundiger für Wärmegesetze, EnEV und Förderberater, Gebäudeenergieberater, Handwerksmeister der zulassungsfreien Handwerke und Personen eines Bau-, Ausbau- oder eines anlagentechnischen Gewerbes oder für das Schornsteinfegerwesen.

    Veranstaltungsort:

    etz Stuttgart

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    Krefelder Straße 12
    70376 Stuttgart

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    0711 / 955 916 55
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    Kontaktperson:
    Rolf-Dieter Kureck

    Termine: Auf Anfrage

    Hinweise:

    Sachkundiger für luftdichte TGA-Installationen

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    Effizienz- und Passivhäuser gehören mittlerweile zu den etablierten Baustandards. Mit dem zunehmenden baulichen Wärmeschutz erhöhen sich die Anforderungen an eine luftdichte Elektro- und Haustechnische Installation. Dadurch entstehen aber auch neue Anforderungen an Fachleute vor Ort, die durch Installationsarbeiten mit der luftdichten Ebene in Berührung kommen.

    Effizienz- und Passivhäuser gehören mittlerweile zu den etablierten Baustandards. Mit dem zunehmenden baulichen Wärmeschutz erhöhen sich die Anforderungen an eine luftdichte Elektro- und Haustechnische Installation. Dadurch entstehen aber auch neue Anforderungen an Fachleute vor Ort, die durch Installationsarbeiten mit der luftdichten Ebene in Berührung kommen.

    Mangelnde Sorgfalt bei der Installation der technischen Gebäudeausstattung (TGA) in hochgedämmten Gebäuden entwickelt sich zunehmend zum Problemfall aller beteiligten Bau- und Ausbaugewerke. Schimmel- und Feuchteschäden gehören heute leider nicht mehr zur Ausnahme, sie sind die Regel und führen die Bauschadensstatistik an. Baugutachter und Rechtsanwälte freuen sich über neue Aufträge, für den entlarvten Fachbetrieb ist es u. U. aber existenzgefährdend.

    Mit unserem Seminar stellen wir Ihnen die rechtlichen Rahmenbedingungen vor, geben praxisnahe Hinweise zu Ihren Rechten und Pflichten bei der Auftragsdurchführung, zeigen Ihnen die Fallstricke der Baupraxis sowie den Umgang mit den technischen Möglichkeiten der Abdichtungen bei der Installation. Abgerundet wird das Seminar mit der Durchführung einer baulichen Luftdichtheitsprüfung und Leckageortung durch einen Gutachter. Der Gutachter und Dozent führt in die Prüfsystematik ein und gibt wichtige Hinweise bei der Fehlersuche und Fehlervermeidung.

    Das Sachkundeseminar vermittelt den sicheren Umgang mit der technischen Richtlinie "Ausführung luftdichter Konstruktionen und Anschlüsse" die von den Fachverbänden der Dachdecker, Elektrotechniker, Informationstechniker, Schornsteinfeger, Stuckateure und der Zimmerer seit 2009 herausgegeben wird.

    Kursinhalte:
    1. Rechtliche Regelungen
    - Gesetzliche Regelungen und Verordnungen (EnEV)
    - Normen und Richtlinien (DIN 1946-6, DIN 4108-3-7,Technische Richtlinien)
    - Pflichten des Auftragnehmers, Aufgaben Fachbauleitung
    - Garantie, Gewährleistung, Haftung

    2. Grundlagen der Bauphysik
    - Anforderungen Wärme-, Feuchte-, Brand- und Schallschutz
    - Luftdichtheit, Winddichtheit
    - Bauschäden (Pilzbefall, Wassereintritt, Tauwasseranfall, Fäulnis)

    3. Grundlagen der Baustofftechnik
    - Luftdichtungsmanschetten, Rosetten
    - Luftdichte Gerätedosen, -formteile
    - feuchtevariable Hochleistungs-Dampfbremse/ Dampfsperre
    - Klebebänder, Reparaturbänder, Anschlussbänder, Klebemassen

    4. Grundlagen Bauwerk- und Baukonstruktion
    - Normative Regelkonstruktionen
    - Anschlüsse von luftdichten Ebenen
    - Flächenverbindungen
    - Durchdringungen technischer Systeme bei:

    • Zwischensparrendämmung
    • Aufdachdämmung
    • Zwischendecke
    • Wände (Leichtbau/ Massivbau - incl. Wärmedämmung)

    5. Messtechnik und Überprüfung der Luftdichtheit
    - Grundlagen der Prüfverfahren
    - Luftdruckmessung (Überdruck + Unterdruck) nach EN 13829
    - Prüfbedingte Abdichtarbeiten
    - Kontrollmessung des Grenzwertes gemäß EnEV/ EN 13829
    - Einsatz der Wärmebildkamera, Verwendung Thermo-Anemometer



    Abschluss:
    Sie erhalten ein etz-Zertifikat
    Zielgruppe:
    Gesellen und Handwerksmeister eines Bau-, Ausbau- oder eines anlagentechnischen Gewerbes oder für das Schornsteinfegerwesen; Gebäudeenergieberater nach Bundes- oder Landesrecht; Bauleiter; Architekten; Vertreter der kommunalen Verwaltung (Bauaufsicht).

    Veranstaltungsort:

    etz Stuttgart

    etz Stuttgart
    Krefelder Straße 12
    70376 Stuttgart

    0711 / 955 916 0
    0711 / 955 916 55
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    Kontaktperson:
    Rolf-Dieter Kureck

    Termine:
    Kursnummer: 65 21 620
    Kursgebühr: 595
    Kurszeiten: von 8:30 bis 15:45 Uhr
    Anmerkungen:  inkl. Kursunterlagen und Verpflegung
    Dauer: 16 Unterrichtseinheiten
    Verfügbare Plätze: 12
    Teilnehmer (max): 12
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