Wärmebrücken

Wärmebrücken, Schimmel & Co.

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Wie soll ich mit der Wärmebrückenproblematik nach 2007 umgehen? Was heißt Gleichwertigkeitsnachweis? Was bringt die genaue Berechnung? Wie kommt man im Altbau auf geringe Wärmebrückenzuschläge? Reicht eine 2D Analyse und was erreiche ich mit einer 3D-Wärmebrückenberechnung? Viele Fragen, auf die wir passende Antworten haben!

In der aktuellen EnEV-Novelle werden im Alt- wie Neubau Vorgaben für die energetische Berücksichtigung von Wärmebrücken gegeben. Dadurch rückt diese Thematik immer stärker in den Beratungsalltag eines Gebäudeenergieberaters. Aber wie soll ich mit der Wärmebrückenproblematik nach EnEV umgehen? Was bringt eine genaue Berechnung? Wie kommt man im Altbau auf geringe Wärmebrückenzuschläge? Doch Wärmeschutz ist nur ein Problem von vielen. Trotz Mindestwärmeschutz kommt es sowohl in Neu- als auch in Altbau zu Schimmelpilzwachstum. Wie kommt das? Können 2D-Analysen oder Berechnungen von 3D-Wärmebrücken die notwendige Klarheit verschaffen? Im Seminar werden die bauphysikalischen Zusammenhänge anhand verschiedener Beispiele anschaulich erläutert. Wie Wärmebrücken berechnet werden, steht im dritten Teil des Seminars im Mittelpunkt. Dabei wird Ihnen das kostenlose Wärmebrückenprogramm "Therm 5.2" kurz vorgestellt. Aufgrund des reichen Erfahrungsschatzes kann unser Dozent auf die zahlreichen Fragen, die sich aus diesem Kontext ergeben, praktische Handlungsanweisungen geben.

Kursinhalte:

Energetische Analyse von Wärmebrücken

  • Umgang mit Wärmebrücken nach EnEV - Neubau und Altbau
  • das Beiblatt 2 der DIN 4108 - was heißt Gleichwertigkeitsnachweis
  • was bringt die genaue Berechnung - wie kommt man im Altbau auf geringe Wärmebrückenzuschläge

Feuchttechnische Analyse von Wärmebrücken

  • wann entsteht Schimmel
  • Mindestwärmeschutz und Schimmelvermeidung
  • woher kommt der fRsi-Wert - warum ist er allgemeingültig
  • reicht eine 2D-Analyse und was ist mit 3D-Wärmebrücken

Selber rechnen macht schlau

  • Vorstellung der kostenlosen Wärmebrückensoftware Therm 5.2
  • wie werden Wärmebrücken berechnet


Zielgruppe:
Das Intensivseminar richtet sich an Gebäudeenergieberater mit Berufserfahrung.

Voraussetzung:
Abgeschlossene Ausbildung zum Gebäudeenergieberater oder Vergleichbares

Veranstaltungsort:

etz Stuttgart

etz Stuttgart
Krefelder Straße 12
70376 Stuttgart

0711 / 955 916 0
0711 / 955 916 55
E-Mail senden
Kontaktperson:
Rolf-Dieter Kureck

Termine:
Kursnummer: 65 21 616
Kursgebühr: 298
Kurszeiten: von 13:00 bis 18:00 Uhr
Anmerkungen:  inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung
Dauer: 6 Unterrichtseinheiten
Verfügbare Plätze: 16
Teilnehmer (max): 16
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Hinweise:

Wärmebrückenberechnung leicht gemacht - Intensivseminar

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Der Gleichwertigkeitsnachweis nach Beiblatt 2 zur DIN 4108 sorgt hinsichtlich der Energiepasserstellung derzeit für großes Aufsehen. Um zweidimensionale Wärmebrücken nachzuweisen, benötigt man ein Wärmebrücken-Berechnungsprogramm. Mit diesem Seminar bieten wir Ihnen eine kostengünstige Alternative zu aufwendigen und teuren Softwareprogrammen.

Die Energieeinsparverordnung hat die Berücksichtigung von Wärmebrücken zum Standard bei der Energiebilanzierung gemacht. In der aktuellen Novelle wird es auch im Altbau Vorgaben für die ener-getische Berücksichtigung von Wärmebrücken geben. Verschiedene publizierte Untersuchungen zei-gen bereits, dass die Wärmebrücken im Alt- sowie im Neubau stark reduziert werden können. Hierdurch können die Kennwerte für den Primärenergie-Bedarf in gleichem Maß verbessern wie z.B. durch den Einbau von Sonnenkollektoren oder einer Lüftung mit Wärmerückgewinnung - und das ohne zu-sätzliche Investitionskosten. Um zweidimensionale Wärmebrücken nachzuweisen, benötigt man ein Wärmebrücken-Berechnungsprogramm. Dazu kann man sich (teure) Software zulegen und anschließend (teure) Arbeitszeit aufwenden, um das Programm und die Berechnungsnormen verstehen und anwenden zu lernen. Mit diesem Seminar bieten wir Ihnen eine andere, eine kostengünstigere Lösung an:

  • Die Teilnehmer erhalten eine kostenlose Lizenz des Berechnungsprogramms "Therm 5.2" vom Lawrence Berkeley National Laboratory (University of California, USA).
  • Das Programm ist zwar in Englisch, aber übersichtlich und einfach zu handhaben und wir liefern ein deutsches Handbuch und eine Excel®basierte Auswertungssoftware dazu. Damit können ψ-Werte zum Nachweis der Gleichwertigkeit (nach DIN 4108 Beibl. 2) und Δ-UWB-Werte nach EnEV verständlich ermittelt werden.
  • Die Seminar-CD enthält einige Beispielkonstruktionen und fertig zusammengestellte Bauelemente (z.B. Fenster) und eine deutsche Datenbank für Materialien und Randbedingungen.
  • Excel®-Formblätter erleichtern die Überprüfung des Mindestwärmeschutzes zur vorbeugenden Schimmelverhütung (Temperaturfaktor n. DIN 4108-2) bei der Altbausanierung.

Kursinhalt:

Energetische Analyse von Wärmebrücken

  • Umgang mit Wärmebrücken nach EnEV 2009 - Neubau und Altbau
  • Das Beiblatt 2 der DIN 4108 - Was heißt Gleichwertigkeitsnachweis?
  • Was bringt die genaue Berechnung? Wie kommt man im Altbau auf geringe Wärmebrückenzuschläge

Feuchttechnische Analyse von Wärmebrücken

  • Wann entsteht Schimmel?
  • Mindestwärmeschutz und Schimmelvermeidung
  • Woher kommt der fRsi-Wert? Warum ist er allgemeingültig?
  • Reicht eine 2D Analyse und was ist mit 3D-Wärmebrücken

Selber rechnen macht schlau. Das kleine 1x1 der zweidimensionalen Wärmebrücken-Berechnung:

  • Die Klima-Randbedingungen. Schnittebenen: Ein-Meter-und-Symetrie-Regel. Temperaturzonen. Vorstellung des Finite-Elemente- Programms "Therm 5.2". Vorführung und Interpretation einer Beispielrechnung.

Arbeiten am Rechner:

  • Zeichnen. Benutzung der Datenbanken. Vorzüge von Tastatur- Kombinationen. Ausgabe von Iso-thermen und Thermografien. Berechnung und Interpretation. Dxf- Dateien einlesen.

Berechnung des Y-Wertes und von fRsi:

  • Von der Therm - Berechnung zum ψ- und fRsi-Wert und zum Zu- bzw. Abschlag für Wärmebrücken nach EnEV.

Bringen Sie Ihr Laptop mit, damit Sie das Programm gleich im Beratungsalltag anwenden können. Bei Bedarf ist ein Trainings-PC vorhanden.



Zielgruppe:
Das Intensivseminar richtet sich an Gebäudeenergieberater mit Berufserfahrung.

Voraussetzung:
Abgeschlossene Ausbildung zum Gebäudeenergieberater oder Vergleichbares

Veranstaltungsort:

etz Stuttgart

etz Stuttgart
Krefelder Straße 12
70376 Stuttgart

0711 / 955 916 0
0711 / 955 916 55
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Kontaktperson:
Rolf-Dieter Kureck

Termine:
Kursnummer: 65 21 617
Kursgebühr: 650
Kurszeiten: 1. Tag 13:00 bis 18:00 Uhr; 2. Tag 9:00 bis 17:00 Uhr
Anmerkungen:  inkl. Seminar, Software und Verpflegung
Dauer: 14 Unterrichtseinheiten
Verfügbare Plätze: 16
Teilnehmer (max): 16
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