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Newsletter Oktober 2010
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Newsletter Oktober 2010
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"Herdprämie, notleidende Banken, Betriebsratverseucht" ... ...kommen Ihnen diese Wortschöpfungen bekannt vor? Es sind die Unworte der letzten 3 Jahre, die von der Jury unter Leitung des Sprachwissenschaftlers Horst Schlosser "prämiert" wurden. Ein neues Unwort bahnt sich derzeit seinen Weg in die TOP 10 J : "Energie-Revolution". Bundeskanzlerin Angela Merkel pries den getroffenen Beschluss zu den entscheidenden Energiefragen Deutschlands als "Revolution in der Energieversorgung". Die Energieversorgung Deutschlands werde "damit die umweltfreundlichste und effizienteste weltweit". Man habe nun einen Fahrplan, um das "Zeitalter der erneuerbaren Energien möglichst schnell zu erreichen", so die Kanzlerin. Was soll uns das sagen? Ja, sie haben Recht Frau Merkel! Bisher waren die politischen Umsetzungen im Bereich Effizienzsteigerung und Ausbau EE nicht immer nachvollziehbar und entsprachen mehr und mehr dem Tatbestand "planlosem Fahrens". Vorwärtsgang, Rückwärtsgang, Beschleunigung und "Stop and Go" - alles war dabei und hat uns Energieberater, Solarteure und Klimaschutzmanager vor weitreichende Probleme gestellt! Neben den politisch motivierten Problemen in der Warenbeschaffung fehlte es an der Verlässlichkeit von Förderaussagen gegenüber unseren Kunden. Die Liste der Unsicherheiten ist lang: - Entwicklung und Fortführung MAP - Ja/ Nein, zu welchen Konditionen (in 2010 von 500 Mio. auf 380 Mio. und bis 2013 auf jährlich 340 Mio.) - Kürzungen in den Förderprogrammen der kfw - Degressionsdiskussion im EEG - Kürzung der Städtebauförderung - Entwicklung und Fortführung von Klimaschutzprogrammen - Ja/ Nein, zu welchen Konditionen usw. Die Probleme dadurch ziemlich groß: - Erneute Lieferengpässe im PV -Bereich - EE-Markt kann nicht gesund wachsen, Strukturen fehlen, müssen schmerzhaft nachgezogen werden (behördlich, technisch und in der Qualifizierung) - Rückgang bei der Solarthermie um ca. 30% - Rückgang bei der Wärmepumpe um ca. 20% - Rückgang bei den Pelletheizungen um ca. 10% - Planungsunsicherheit bei Betrieben - Investitionszurückhaltung bei Bauherren Belege der Wissenschaft: - Einnahmeausfälle durch Förderstopp sind größer als Einsparungen (ifo-Institut: Förderstopp Mitte 2010: Einsparungen 115 Mio., Einnahmeausfälle min. 250, max. 580 Mio.) - Es werden Einnahmeausfälle in Milliardenhöhe für die gesamte kommunale Wertschöpfung erwartet (IÖW 2010: gesamte kommunale Wertschöpfung durch EE in 2009: ca. 6 Mrd.). Handeln mit "Plan" klingt gut! Ob die Energie-Revolution diesem Anspruch gerecht wird, mögen Sie sich bitte selbst beantworten! Dabei gibt es in der Praxis mehr und mehr Beispiele die Mut machen und an eine EE-Zukunft glauben lassen - auch ohne Politik: Für die energieeffiziente Konversion eines aufgelassenen ehemaligen amerikanischen Militärstützpunkts in einem Bad Aiblinger Stadtteil mit einer Gesamtfläche von 70 Hektar und rund 70.000 m² Wohn- und Nutzfläche wurde ein Energiekonzept auf Basis EE entwickelt. Das Konzept sieht vor, auf der Bedarfsseite unterschiedliche Sanierungsstandards umzusetzen, vom EnEV-Neubaustandard bis annähernd zum Passivhausstandard. Eine besondere Herausforderung stellt die Modernisierung des Nahwärmenetzes dar, denn hier sollen im Teilbereich "Nullenergiestadt" neue Wege beschritten werden: Neben einer Holzhackschnitzelheizung werden ca. 2.000 m² Solarkollektoren die regenerative Wärme bereitstellen, um den sommerlichen Wärmebedarf komplett solar zu decken.
Der spezifische Primärenergieverbrauch einschließlich Nutzerstrom liegt bei nur 75% des Passivhausgrenzwertes. Werden die Photovoltaik-Anlagen auf dem Gelände mit bilanziert, ergibt sich eine Plusenergiebilanz. Abgerundet wird das Konzept durch diverse innovative Bausteine im Bereich Vorfertigung aus Holz, fortschrittliche TGA-Komponenten, Wasserkraftnutzung und Photovoltaik-Anlagen . Infos siehe unter http://www.eneff-stadt.info/de/pilotprojekte/projekt/details/von-der-militaerbrache-zur-nullenergiestadt/ Dieses Projekt macht die Herausforderungen der Zukunft in vielen Aspekten mehr als fühlbar. Ein Aspekt liegt in der Planung und Umsetzung, denn für dieses Projekt braucht es qualifizierte Klimaschutzmanager, Gebäudeenergieberater und Solarteure, die mit Kopf, Herz und Hand ihren Job machen. Wenn Sie sich in diesen Bereichen weiterqualifizieren möchten sind wir gerne Ihr Partner.
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Vorankündigung Solarteur-Club |
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Schauen Sie doch mal bei unserem Solarteur-Club vorbei - die nächsten Termine und Themen stellen wir Ihnen hier vor: 04.11.2010 Wärme speichern mit dem Haase-Wärmespeicher - Klein durch die Tür - groß im Keller 02.12.2010 Solarthermie-Anlagen
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Unsere Seminare im Herbst/Winter 2010: |
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Weiterbildungskurse: Kälte-/Klimatechnik 22. - 23.11.2010 Kälte- und Klimatechnik - Nachqualifizierung zur ChemKlimaschutzV 30.11 - 02.12.2010 Aufbaulehrgang Kälte- und Klimatechnik nach Kat. I ChemKlimaschutzV
04. - 05.11.2010 Normgerechtes Errichten und prüfen von PV-Anlagen 12. - 13.11.2010 Wärmebrückenberechnung leicht gemacht - Intensivseminar 18.11.2010 Gebäudethermografie richtig analysieren und bewerten 19. - 20.11.2010 Auf der sicheren Seite beim Verkauf und Installation von PV-Anlagen 30.11. - 01.12.2010 Sachkundiger für das Erneuerbare-Wärme-Gesetz + Förderberater 03.12.2010 Die rechtssichere Energieberatung
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Kontakt und Impressum: |
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Kontakt und Impressum: (info@sez-stuttgart.de) wenden.
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