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Wirtschaftsminister Ernst Pfister fördert Modernisierung und Ausstattung des Solar Energie Zentrum
![]() Von links nach rechts zu sehen sind: Jörg Veit (Leiter Solar Energie Zentrum Stuttgart), Dr. Jürgen Jarosch (Geschäftsführer Elektro Technologie Zentrum Stuttgart), Wolfgang Dietrich (Obermeister Elektroinnung Stuttgart), Wirtschaftsminister Ernst Pfister, Thomas Bürkle (stv. Obermeister Elektroinnung Stuttgart), Alfred Mrass (Wirtschaftsministerium). |
Um die letztes Jahr erworbene so genannte "Streicher Villa", zu modernisieren und zum Standort des Solar Energie Zentrums zu machen, hat das baden-württembergische Wirtschaftsministerium einen Zuschuss in Höhe von 254.310 Euro bewilligt. Wirtschaftsminister Ernst Pfister überreichte am 2.12.2009 Obermeister Wolfgang Dietrich, Geschäftsführer Dr. Jürgen Jarosch und dem Leiter des Solar Energie Zentrum Jörg Veit den Bewilligungsbescheid persönlich.
Der Wirtschaftsminister erklärte bei der Übergabe des Bescheides, dass er die gleichzeitige Nutzung der Technik eines Gebäudes für Energieversorgung und für Gewerke übergreifende Informationsveranstaltungen begrüße: "So können sowohl Fachleute der Elektro-Berufe, der Heizungsbranche und Gebäudeenergieberater konkret vor Ort die einzelnen Techniken kennenlernen." Auf diese Weise würden öffentliche Zuschüsse effizienter und breiter gestreut wirken. In Zukunft müssten durch die Kooperation der einzelnen Gewerke in der Gebäudetechnik und im Gebäudemanagement eine höhere Energieeffizienz und sparsamere Verbrauchswerte erreicht werden.
Mit dem Erwerb der Villa Streicher und deren Umbau schafft der Träger des sez die Elektro-Innung Stuttgart die Möglichkeit, den Einsatz anderer Energietechniken in überbetrieblichen Lehrgängen sowie in Weiterbildungskursen vorzuführen. Dabei wird das energetisch veraltet Gebäude technisch so modernisiert, dass die erneuerte Gebäudetechnik auch für Schulungszwecke genutzt werden kann.
Mehrere kleineren Anlagen im Bereich der Erneuerbaren Energien werden in Zukunft den vorhandenen Fernwärmeanschluss ergänzen. Durch eine elektronische Messwertdatenerfassung können die Kursteilnehmer später unter realen Bedingungen Effizienz-Analysen und Systemvergleiche durchführen. Durch den Umbau werden außerdem die Übernachtungsmöglichkeiten in der "Streicher-Villa" verbessert.
Die Gesamtkosten für die Maßnahme betragen rund 850.000 Euro. Neben dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, das 30 Prozent der Kosten trägt, hat auch das Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn für das Vorhaben einen Zuschuss von 45 Prozent der Kosten bereitgestellt.
Das Solar Energie Zentrum ist eines der führenden Bildungszentren in der Bundesrepublik bei Schulungen auf dem Gebiet der regenerativen Energien. Vor allem die Bedeutung der Photovoltaik wurde schon früh erkannt und 1994 eine Schulungsanlage für Solarstromtechnik auf dem Dach des etz installiert. Zusammen mit anderen, auch ausländischen Bildungszentren, wurde hier 1995 der europaweit geltende Lehrgang für die Zusatzqualifikation des Solarteurs entwickelt und eingeführt.
![]() Wirtschaftsminister Ernst Pfister wird von Geschäftsführer Dr. Jürgen Jarosch, Obermeister Wolfgang Dietrich, Stv. Obermeister Thomas Bürkle, Leiter Solar Energie Zentrum Jörg Veit und Frau Freund vom etz begrüßt. Alfred Mrass vom Förderreferat des Ministeriums begleitete den Minister. |
![]() Geschäftsführer Dr. Jürgen Jarosch stellt dem Minister die Entwicklung und das Leistungsspektrum des etz vor. |
![]() Wirtschaftsminister Ernst Pfister lässt sich die Hintergründe der überbetrieblichen Ausbildung sowie der Fort- und Weiterbildung im etz erläutern. |
![]() Die Übergabe des Bewilligungsbescheids löst bei Wirtschaftsminister Ernst Pfister und Obermeister Wolfgang Dietrich Freude aus. |
![]() sez-Leiter Jörg Veit stellt das innovative Energiekonzept des Kompetenzzentrums vor. |
![]() sez-Leiter Jörg Veit erklärt die Möglichkeiten wie mit moderner Gebäudesystemtechnik Energie eingespart werden kann. |
![]() Stv. Obermeister Thomas Bürkle und Unternehmensbereichsleiter Jörg Veit erläutern die technologische Ausstattung der Seminarräume und Werkstätten des etz. |
![]() Dozent Ralf Englert erläutert dem Minister und Herrn Mrass vom Ministerium die Aufgabenstellung einer überbetrieblichen Ausbildungslehrgangs. |
![]() Wirtschaftsminister Ernst Pfister zeigt sich hochinteressiert an den Arbeiten der Auszubildenden in den Lehrwerkstätten. |
![]() Dozent Ingo Pfalzgraf betont, dass auch beim Ausbildungsberuf Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik Antriebstechnik zu den Ausbildungsinhalten gehört. |













